9 Tipps für den perfekten Tag in Kappeln

Ich habe mein Herz wieder an einen besonderen Ort in Schleswig-Holstein verloren. Es ist Kappeln! Die kleine Stadt an der Schlei mit dem süßen Hafen, der romantischen Altstadt und der idyllischen Umgebung hat mich verzaubert. Neun Tipps für deinen eigenen Ausflug an Land und auf dem Wasser habe ich hier liebevoll für dich zusammengestellt.

 

Zauberhafte Schlei-Region

Vor einiger Zeit nahm ich dich schon einmal mit an die Schlei, als ich für zwei Tage nach Schleswig reiste. Weil ich so begeistert von der gesamten Region bin, nahm ich mir fest vor, den etwas kleineren Ort Kappeln ebenfalls zu erkunden. Vor allem im Sommer, der uns in diesem Jahr mit besonders viel Sonnenschein verwöhnt, kann man rund um die Schlei so tolle Ausflüge unternehmen. Auf der Website der Ostseefjord Schlei GmbH recherchierte ich vorab nach schönen Ecken, Geheimtipps, interessanten Freizeitangeboten und anderen Anregungen. Bereits für meine Reise nach Schleswig war mir die gut strukturierte Website eine große Hilfe. Wie ich meinen Tag in Kappeln gestaltet habe, möchte ich jetzt mit dir teilen!

 

Von einer Fahrt mit dem Raddampfer bis zum Fischbrötchen: Ich gebe dir 9 tolle Tipps, wie du den perfekten Tag in Kappeln an der Schlei verbringen kannst!

 

Kappeln: Die kleine Perle an der Schlei

Von Kiel aus brauchst du mit dem Auto nur ungefähr 40 Minuten bis nach Kappeln. Charakteristisch für die Hafenstadt ist die Klappbrücke, die tagsüber einmal pro Stunde ihre Flügel öffnet. Von der Brücke aus gelangst du direkt ins Stadtzentrum und an die Hafenkante. Dort hast du vielfältige Möglichkeiten, deinen Tag zu verbringen: Wie wäre es mit einem Bummel durch die Altstadt, einem Spaziergang zum Museumshafen, einem leckerem Fischbrötchen auf die Hand, einem gemütlichen Restaurantbesuch oder einem Ausflug mit dem Raddampfer, einer Besichtigung der Mühle Amanda oder einer Fahrradtour durch die hübschen Schlei-Dörfer?

 

Von einer Fahrt mit dem Raddampfer bis zum Fischbrötchen: Ich gebe dir 9 tolle Tipps, wie du den perfekten Tag in Kappeln an der Schlei verbringen kannst!

 

1.  Gehe an Bord eines Ausflugsdampfers

Eine Bootsfahrt mag im ersten Moment typisch touristisch klingen – lohnt sich in Kappeln aber allemal! Direkt am Hafen warten gleich mehrere Schiffe auf dich. Es gibt unter anderem den Ausflugsdampfer Nordlicht und den Raddampfer Schlei Princess. Letzterer ist schon aufgrund der Optik ein besonderes Highlight. Für 14-15 Euro bekommst du eine Hin- und Rückfahrkarte und hier findest du den aktuellen Fahrplan.

 

Von einer Fahrt mit dem Raddampfer bis zum Fischbrötchen: Ich gebe dir 9 tolle Tipps, wie du den perfekten Tag in Kappeln an der Schlei verbringen kannst!

 

Beide Schiffe schippern über Maasholm in Richtung Schleimünde. Dort hast du eine gute halbe Stunde Zeit, die sogenannte Lotseninsel bei einem Landgang zu erkunden. Insgesamt bist du in etwa zwei Stunden unterwegs. Während der Fahrt schipperst du vorbei an süßen Reetdachhäusern, kleinen Bootsanlegern, weiten Felder und der malerischen Natur rund um die Schlei. Ich habe die Fahrt im Schatten eines Sonnensegels auf der Nordlicht sehr genossen und unendlich viele Fotos geknipst.

 

Von einer Fahrt mit dem Raddampfer bis zum Fischbrötchen: Ich gebe dir 9 tolle Tipps, wie du den perfekten Tag in Kappeln an der Schlei verbringen kannst!

 

Vielleicht hast du bereits etwas von den Kappelner Heringstagen gehört, die jährlich an Himmelfahrt stattfinden? Diese gehen auf den sogenannten Heringszaun zurück. Der über 600 Jahre alte Flechtzaun wird von den Heringen als natürliches Hindernis betrachtet und bei starker Strömung folgen sie dem immer enger werdenden Zaun, bis dieser das Ausweichen unmöglich macht und die Fische letztlich abgefischt werden.

 

An Bord gibt es übrigens eine kleine Speise- und Getränkekarte.

      

Der Hafen von Maasholm.

     

Der Leuchtturm von Schleimünde.

Vogelschutzgebiete so weit das Auge reicht.

So malerisch!

 

2. Erkunde die Lotseninsel Schleimünde

Mein Highlight des Ausflugs ist definitiv die idyllische Lotseninsel, an der sich Schlei und Ostsee treffen. Alleine der Anblick des grün-weiß-gestreiften Leuchtturms könnte einem Ölgemälde entsprungen sein. Dort gibt eine kleine Gastwirtschaft, einen Imbiss, einen kurzen Strandabschnitt, einen Hafen für Sportboote und gemütliche Strandkörbe unter schattenspendenden Bäumen. Wirklich ein Kleinod, in den ich mich auf Anhieb verliebt habe. Wenn dir eine halbe Stunde Landgang zu kurz ist, kannst du dort natürlich länger verweilen. Die Ausflugsdampfer fahren die Strecke mehrfach am Tag. Mit einem eigenen Segelbott oder Kajak bist du entsprechend unabhängiger.

 

Die Gastwirtschaft „Giftbude“ hat sogar eine Sitzlounge zwischen Dünengräsern zu bieten.

Sieht doch fast aus wie in Spanien, oder?

Am Strandabschnitt kannst du dich in die Wellen stürzen und abkühlen!

Rad- und der Ausflugsdampfer pendeln mehrfach am Tag hin und her. Beide bringen dich wieder zurück in den Kappelner Hafen.

Dort befindet sich auch das Wahrzeichen der Stadt Kappeln: Die drei Schornsteine der Aal- und Fischräucherei Föh.

 

3. Gönn‘ dir ein Fischbrötchen bei Föh

„Sage Kappeln nie adieu, ohne einen Aal von Föh“, steht auf einem Schild der Aal- und Fischräucherei Föh, die nur wenige Meter vom Schiffsanleger verankert ist. Da werde ich natürlich neugierig und so eine Seefahrt macht echt hungrig. In der gut bestückten Auslage des Ladengeschäfts lächeln mich nicht nur Frisch-, Brat- und Räucherfisch, sondern auch feinste Salate und andere Spezialitäten an. Aus einer Liste von Bismarckhering bis Schillerlocke kannst du deinen Fischbrötchen-Belag wählen.
Bei meiner Kollegin Laura darf es heute die Makrele sein, ich entscheide mich für den Räucherlachs. Die knusprigen Brötchen werden hier nach einem alten Familienrezept gebacken und für jeden Kunden ganz frisch belegt. Mit unserer norddeutschen Lieblingsspeise machen wir es uns zwischen Einheimischen und Urlaubern in einem der Strandkörbe auf Fiete’s Fisch- und Bierterasse gemütlich. Dort kannst du dir übrigens weitere leckere Gerichte und Getränke bestellen.

 

 

Beim Schlemmen haben wir das Glück, den Inhaber in vierter Generation – Matthias Föh –  auf einen kurzen Schnack zu treffen. Bereits seit Generationen werden die maritimen Spezialitäten nämlich in traditionellen Öfen über glimmernden Erlenholzspänen geräuchert. Seit 1911 setzt Familie Föh dabei auf ein jahrhundertealtes Räucherhandwerk, das für den einzigartigen Geschmack ihrer Delikatessen sorgt. Matthias erzählt uns, dass der Tag hier meist um fünf Uhr morgens beginnt, wenn die Räucheröfen angeheizt werden. In mehreren Schritten wird dann der frische Fisch bearbeitet, bevor er in einen großen Holzrahmen gehängt wird. Alles per Hand!
Er könnte auch einen vollautomatischen Ofen verwenden, um sich einen Teil der Arbeit zu sparen. „Aber dann würde unser Fisch nicht mehr so gut schmecken“, betont er mit einem Lächeln. Matthias‘ jüngster Sohn hat natürlich schon einmal mitgeholfen und wird die Familientradition eines Tages vielleicht in der fünften Generation weiterführen.

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Ich finde es nicht nur sehr beeindruckend, dass der Familienbetrieb bereits seit über 100 Jahren besteht. Sondern auch, dass er mit seinen drei Backstein-Schornsteinen ein Wahrzeichen der Stadt geworden ist, und sogar über ihre Grenzen hinaus große Bekanntheit genießt. Denn viele Gastronomen aus der Ostsee-Schlei-Region, aber auch Kunden aus ganz Deutschland, bestellen sich hier ihren Fisch! Wenn du tiefer in die spannende Geschichte der Familie eintauchen möchtest, dann schaue hier vorbei.

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4. Bummele durch die niedliche Altstadt Kappelns

Pastellfarbene Hausfassaden, verziert mit Blumenranken und verschnörkelten Fensterläden: Ich liebe es, durch die Straßen und Gassen der Kappelner Altstadt zu schlendern. Immer wieder gibt es besondere Läden mit liebevoll dekorierten Schaufenster zu entdecken. Auch allerlei Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein.

 

 

5. Besichtige die Mühle Amanda

Wenn du durch die kleine Altstadt spazierst, gelangst du relativ schnell zur Mühle Amanda – ein weiteres Wahrzeichen Kappelns. Seit 1990 hat die Windmühle den Status eines Kulturdenkmals. Das Besondere an dem wunderschönen Bauwerk ist, dass du es von innen besichtigen und von der Galerie aus einen tollen Blick über die Stadt genießen kannst. Auch die Tourismusinformation ist dort zu finden. Auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Hochzeitslocation? Im Trauzimmer des Gebäudes finden wöchentlich Trauungen statt!

 

In einer kleinen Nebenstraße gelangst du zur Schokoladenküche. Für mich als Naschkatze ein Paradies!

Der Ausblick von der Mühle über die Stadt.

 

6. Genieße Tapas in der Hafenheimat

Nach einem Altstadt-Bummel und der Besichtigung der Mühle führt mich der Weg wieder zurück zum Hafen. Dort fällt mir ein Lokal besonders ins Auge. Das liegt wahrscheinlich an dem historischen Speicherhaus, der einladend gestalteten Terrasse, den weißen Flügeltüren und auffälligen Lampen sowie den mediterranen Farben der Möbel, die bei mir sofort Urlaubsfeeling versprühen. Die Rede ist von der Tapas-Bar Hafenheimat!
Die Inhaber Hella Peperkorn und Jan Kochen begrüßen mich freudestrahlend am Eingangsbereich. Das Paar ist mir aufgrund seiner lockeren, offenen Art auf Anhieb sympathisch. Die passionierten Segler haben sich hier in erster Hafenlinie den Traum eines eigenen Ladens erfüllt, in dem sie nicht nur die Räumlichkeiten aufwendig renovierten, sondern vor allem die Speisen ganz nach ihren Vorstellungen zusammenstellen. Ihr Motto: feine entspannte Lebensart!

 

Ein ehemaliger Bootssteg aus Kiel führt dich ins Restaurant.

Hier fühlt man sich wie in einem Kurzurlaub am Mittelmeer.

 

Viele der Möbel und Deko-Objekte im skandinavischen-mediterranen Design wurden aus Segeln, Bootsstegen oder anderem maritimen Material individuell gefertigt. Lange sammelte Hella die einzelnen Elemente auf Reisen, um daraus etwas Neues zu kreieren. Auf kleinen Holzblöcken, die aus einem langen Pfahl zurecht geschnitten wurden, wird beispielsweise das Essen auf Tabletts serviert – ein originelle Idee! Besonders gut gefallen mir jedoch die langen Tafeln, an denen Menschen zusammenkommen und gemeinsam essen.

 

 

In der anspruchsvollen Küche werden frische Spezialitäten aus der Region zubereitet und in Form von Tapas auf kunterbunten Tellern serviert. Dazu gehört natürlich frischer Fisch aus der Schlei, der über die Hafenkante direkt in der Hafenheimat landet. Es gibt keine feste Speisekarte. Die wechselnden Leckereien werden an große Tafeln geschrieben, so dass du bei jedem Besuch etwas Neues probieren kannst. Hinzu kommen ausgesuchte Weine und erfrischende Cocktails.
Die Mischung aus Urlaubsgefühl und nordischen Tapas in einem denkmalgeschützten Haus an der Waterkant hat mich einfach begeistert!

 

In der Hafenheimat finden zudem regelmäßig Veranstaltungen mit Live-Musik, BBQs, Lesungen oder anderen Specials statt.

Hier schlemmst du mit dem Blick aufs Wasser und kannst das bunte Treiben auf der Promenade beobachten.

Besonders charmant: Auf der Toilette gibt es Komplimente zum Mitnehmen.

 

7. Gehe auf eine Seereise am Museumshafen

Ich liebe historischen Boote, die Geschichten von vielen Seemeilen und Erlebnissen auf weiten Meeren erzählen. Daher möchte ich unbedingt den Museumshafen erkunden! Dort liegt ein besonders maritimes Flair in der Luft, denn hier ankern so einige historische Boote an den Stegen. Edles Holz, imposante Maste und faszinierende Decks gibt es zu bestaunen. Jedes Jahr, am Himmelfahrtswochenende, wenn die Heringstage die Stadt Kappeln in einen festlichen Zustand versetzen, findet vom Museumshafen aus die Heringsregatta statt, bei der viele Schiffe von Kappeln aus mit einem Zwischenstopp bei der Rumregatta in Flensburg in das dänische Sonderborg segeln. Die beste Gelegenheit für einzigartige Fotos!

 

8. Bestelle dir eine Torte im Café Schwansen

Nicht nur Kappeln ist einen Besuch wert, sondern auch die Umgebung. Es lohnt sich, die kleinen Dörfer näher zu erkunden, denn dabei stößt man immer wieder auf idyllische Cafés und urige Restaurants, die einem sonst vielleicht verborgen blieben. So folgte ich zwischen Eckernförde und Kappeln auf der Halbinsel Schwansen einem Schild, das mich entlang einer von Bäumen gesäumten Straße zu einem Café führt, in dem alle denkbaren Tortenträume in Erfüllung gehen.

 

Mit meinem E-Auto erkunde ich die Gegend und halte immer wieder an, um die wunderschöne Landschaft fotografisch festzuhalten.

 

Die vielen Details vor dem Eingangsbereich des Café Schwansen, erwecken in mir das Gefühl, Teil eines Märchens zu sein. Ich liebe es, wenn mich ein Ort so in seinen Bann zieht und es schafft, mich in eine andere Welt zu locken. Vor allem, wenn man diesen eher durch Zufall aufgespürt hat.

 

 

Auch von innen ist das ehemalige Bauernhaus mit ganz viel Liebe zum Detail eingerichtet. Dabei auch nicht altbacken gestaltet, sondern modern im skandinavischen Stil in Weiß und Hellbau. Die Holzbalken an den Decken schenken dem Gastraum genau die richtige Portion Gemütlichkeit. Daran baumeln Leuchttürme, Fische und Herzen aus Holz und Metall. In einem blühenden Garten unter Sonnenschirmen und umgeben von weiten Feldern laden noch weitere Sitzplätze dazu ein, einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu verbringen. Sogar Ferienwohnungen kann man hier mieten, um sich voll und ganz dem ländlichen Urlaubsgefühl hinzugeben.

 

 

Laura und ich lassen uns von der Kuchentheke verführen und bestellen zwei üppige Tortenstücke. Inhaberin Ilka Flanjak-Suhr gesellt sich zu unserer Mädelsrunde dazu und erzählt, dass ihr Mutter hier noch fast alle Sahneträume nach eigenen Familienrezepten backt. Hut ab! Das ehemalige Bauernhaus hat die gelernte Hotelfachfrau vor einigen Jahren zusammen mit ihrem Mann Rudi gekauft. Erfahrung in der Gastronomie hatten die beiden schon vorher, sodass sie genaue Vorstellungen von ihrem eigenen Café in die Tat umsetzten und dafür sogar aus Süddeutschland zu uns in den hohen Norden zogen. Sie legen viel Wert auch hochwertige Produkte aus der Region. Die Frühstücksspeisen wie Eier, Käse und Wurst stammen alle von Lieferanten aus der Umgebung. „Unser Ziel ist es, möglichst alles selbst zu machen“, betont die sympathische blonde Frau.

 

 

Mit dem leckeren Frühstück, den Frühstücksbüffets, Kuchen und Torten dreht sich hier allerdings nicht alles nur um den Genuss. Außergewöhnliche Wohnaccessoires und Deko im maritimen Stil lädt zum Stöbern ein. Laura verliebte sich in die selbstgenähte Lavendelkissen und nahm gleich zwei mit nach Hause.

 

 

Auch für Familienfeiern wie Geburtstage, Hochzeiten oder Konfirmationen ist das Café Schwansen die perfekte Location. Hin und wieder finden zudem Musikveranstaltungen und Lesungen statt. Ich habe mir fest vorgenommen, bald zurückzukehren und meine Familie zu einem leckeren Frühstück einzuladen!

 

 

9. Lasse den Tag im verträumten Sieseby ausklingen

Bevor wir uns wieder auf den Weg in die Heimat machen, möchte ich unbedingt noch im Dörfchen Sieseby vorbeischauen. In Winter vor zwei Jahren war ich schon einmal dort, als ich das wunderschöne Ferienhaus Lille Hus besuchte. Ich war damals einfach begeistert von diesem bezaubernden Ort. Und jetzt, wo alles blüht, die Bäume grün sind und das Wasser der Schlei in der Sonne glitzert, ist es noch viel, viel schöner! Das Dorf befindet sich ca. 10 Kilometer von Kappeln entfernt und besteht eigentlich nur aus einer Hauptstraße, die direkt zu einem Steg führt. Der einzige Laden im Dorf ist das Kunsthuset.

 

Die jahrhundertealte Siesebyer Kirche.

Die vielen Reetdachhäuser verleihen Sieseby einen besondere Charme.

Vom Badesteg aus kannst du direkt ins Wasser springen!

 

„Manchmal muß man sich einfach nur auf eine Bank am Ufer setzen, um den Wirren der Welt zu entgehen. Ein Freiraum am Wegesrand, von dem aus man das Leben aus angenehmer Entfernung betrachtet. In Ruhe auf alles schaut wie ein friedlicher Gott“. (Rosalie Tavernier)

Ich finde das Zitat passt ganz hervorragend zu diesem Ort, aber auch zu meinem Tagesausflug nach Kappeln. Es tut manchmal wirklich gut, ein wenig aus dem Alltag auszubrechen und Neues zu erkunden. Ich hoffe, dass du richtig Lust bekommen hast, Kappeln und die Schlei-Region zu besuchen. Es gibt dort natürlich noch viel mehr zu entdecken, wie zum Beispiel eine Museumseisenbahn oder die kleinste Stadt Deutschlands Arnis. Ich wünsche dir viel Freude dabei!

Ahoi, deine Finja

 

 

Fotos: Finja Schulze und Laura Stange
Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit der Ostseefjord Schlei GmbH entstanden <3.

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29 comments

  1. Dieser Bericht ist so schön und oassen geschrieben. Wer jetzt nicht Lust bekommt, Kappeln und die Region zu erkunden, hat selber schuld!
    Tolle Bilder !
    Kompliment

  2. Norbert Koch

    Hallo, ich finde den Bericht einfach ganz toll da ich selbst schon nun über 30 Jahre nach Kappeln fahre!!! Es ist immer wieder schön!!! Was ich leider in dem Beitrag vermisse, ist die kleinste Stadt Deutschlands, arnis!!! Schade eigentlich hier ist es auch sehr schön nun gut, viele liebe Grüße aus Kassel, bis zum nächsten Besuch, sende Norbert und Martina Koch!!

    • Finja Schulze

      Moin! Danke für die lieben Worte! Arnis habe ich natürlich nicht vergessen, aber an einem Ausflugstag kann man nicht alles machen. Vielleicht folgt dazu ja nochmal ein neuer Beitrag 🙂

  3. Werner Schwen

    Sehr schöner Bericht, ich kann dem ganzen nur zustimmen, meine Frau und ich kommen aus Berlin und fahren immer wieder gerne für ein paar Tage nach Kappeln.

  4. Peter Bold

    Kappeln unser Urlaubsort Nr.1Waren vor kurzem 14 Tage Urlaub in Rabenkirchen(Liegt ganz in der Nähe)machen.Würde sehr gerne in den hohen Norden auswandern,raus aus dem öden Pfälzer Wald.Kappeln und Arnis sind die Perlen an der Schlei.MFG Peter

  5. m.weiß-jenssen

    Wunderschöner und charmanter Blog. Geniesse das sehr hier in Berlin als oller Angeliter.
    Freue mich auf mir und grüsse euch herzlich.

  6. Dagmar Körner

    Ich bin begeistert und berührt. Vielen Dank für die wunderschönen Fotos.
    Kappeln ist meine Heimat, vor 31 Jahren habe ich sie verlassen, der Liebe wegen.
    Heute ist diese Liebe vorbei,aber die Liebe und Sehnsucht zur Heimat bleibt für immer.

    • Finja Schulze

      Lieben Dank Dagmar! Es freut mich, dass ich deinen „Liebeskummer“ etwas stillen konnte mit den Bildern!

  7. Kramer

    Super zusammengestellt ! Wir waren Mitte Juni in Kappeln und haben fasst alle genannten Orte (Sehenswürdigkeiten) besucht.
    Es war unser 2. Urlaub in der Schlei-Gegend. Hatten etwas Pech mit dem Wetter (viel Bewölkung, Temperaturen 15-17 Grad) Super Radwege, leckere Fischgerichte….man kann hier gut entspannen. Meine Frau würde sofort aus Franken nach Kappeln umziehen. Sagt doch Einiges aus!

    • Finja Schulze

      Vielen lieben Dank! Dann hab ich ja noch ein paar neue Tipps für den nächsten Urlaub! 🙂

  8. Heide Baden

    Toller Beitrag!!!
    Wir waren im Mai dort und hatten herrliche Tage. Schön in die Erinnerung abzutauchen.

  9. Freckmann

    Sehr schön gemacht . War 2x in Kappeln und finde es super. Gibt noch ein ganz tolles Cafe auch mit Fewo fast am Meer. Paar KM raus. Ehemaliges Gutshaus glaube ich.Jetzt fällt mir der Name leider nicht ein. Mal nachfragen bei meinem StammFewo Vermieter. LG aus Hannover, Kerstin

    • Finja Schulze

      Moin Kerstin! Danke dir! Das freut mich! Wenn du noch einen Tipp hast und den Namen herausgefunden hast, gib mir gerne Bescheid! 🙂

  10. Marija Klebba

    Wir kommen seit Jahren nach Kappeln und ich habe den Bericht mit Freude gelesen .

  11. Axel

    Bis auf den Teil mit der Vorstellung der „Hafenheimat“, sehr gut und fundiert geschrieben. Auch wenn maches wichtige feht.

    • Finja Schulze

      Moin Axel! Restaurants sind ja auch immer Geschmackssache und jeder erlebt seinen Besuch anders. Da ich nur einen Tag vor Ort war, fehlt natürlich noch das eine oder andere. Anspruch auf Vollständigkeit lege ich auch gar nicht. Das sind lediglich meine persönlichen Eindrücke und Anregungen. 🙂

  12. Jutta Schöffel

    Vielen Dank für diesen wundervollen Bericht. Ich habe gerade einen 14tägigen Urlaub in Kappeln hinter mir und möchte eigentlich sofort wieder dort hin. Im letzten Jahr war ich zum ersten Mal an der Ostsee, in Schönhagen, und habe mich in diese Gegend verliebt. Ich würde auch sofort hier her ziehen und das Rhein-Main-Gebiet hinter mir lassen. Es gibt so viel zu entdecken und man kann herrlich entspannen und die Menschen hier sind wirklich sehr freundlich und offen.

    • Finja Schulze

      Liebe Jutta, danke für deinen lieben Kommentar! Ich freue mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat! 🙂

  13. Cordula

    Da bekomme ich sofort Fernweh….seit meinem 6. Lebensjahr urlaube ich in SH, dem schönsten Bundesland, mein zweites Zuhause, mittlerweile besitzen wir eine Fewo und kommen mehrmals im Jahr aus dem „Pott“ in den Norden und Kappeln ist jedesmal Pflicht!!!!!! Sonntag ist es wieder soweit!!!! Juhuuu. Ausserdem lieben wir deine Berichte sehr, weiter so!!! Herzliche Grüße Cordula

  14. Gisela Hollmann

    wunderbar geschrieben, es macht Lust auf weiteren Besuch in Kappeln und Umgebung,
    ich war im Juni das erstemal in Kappeln und hätte ich diesen tollen Bericht damals schon gehabt, hätte ich noch viele andere schöne Orte gesehen.
    Ich möchte noch mehr von Ihnen lesen.
    vielen Dank und liebe Grüße Gisela Hollmann

  15. Heike Kierse

    Sehr gelungen, kann dem allem nur zustimmen fahren seid Jahren nach Schönhagen, es gibt deinem Beitrag nichts zuzufügen, weiter so ich bin sooo begeistert.