von Jan Lohmann

Zu Besuch im Pasta-Paradies

Unsere Mittagspause genießen wir immer wieder gern im Vapiano. Über eine Einladung zu einem Blogger-Event in dem Restaurant in der Kaistraße haben wir uns da natürlich besonders gefreut.

1_neu_MG_2455neu _MG_2458_neuWenn ich ehrlich bin, bin ich in meinen Vapiano-Essensgewohnheiten bisher immer etwas eingefahren gewesen. Der würzige Geruch von Pasta-Varianten mit Knoblauch, Tomaten oder Pinienkernen lockt mich zwar, bisher bin ich aber noch jedes Mal bei meinem Lieblingsgericht Pizza Pesto con Spinaci geblieben – einfach weil es so lecker ist. Der Besuch beim Blogger-Event mit meiner Kollegin Krissi bot natürlich die perfekte Gelegenheit, um auch einmal in den Genuss anderer Köstlichkeiten zu kommen._MG_2460neu _MG_2570 neu _MG_2571 neu9Zu Beginn nahm uns Betriebsleiter Marco Macke sehr freundlich in Empfang. Bei einem fruchtigen Begrüßungsgetränk kamen wir mit den anderen Bloggern Titatoni Deutschland, herzelieb, Kieler Küchenteufel, Lust auf Kochen & Genuss, und der Kuechenchaotin ins Gespräch. Danach durften wir uns alle gemeinsam bei einem reichhaltigen Frühstück stärken, das alles bot, was das Herz begehrt – frische Brötchen, Käse, Marmeladen, Obst, Tomate mit Mozzarella, Kaffee, Säfte und, und, und … Nebenbei konnten wir schon einmal mit den Vapianisti, den Mitarbeitern des Vapiano, plaudern.13_neu2Anschließend berichtete uns Marco von interessanten Zahlen und Fakten: In der gläsernen Pasta-Manifattura, in der Pasta und Dolci frisch zubereitet werden, stellen die Mitarbeiter etwa 100 Kilogramm Nudeln am Tag her. Die Produkte werden nicht an einem zentralen Ort hergestellt und ausgeliefert, jedes der rund 150 über den ganzen Erdball verteilten Vapiano-Restaurants setzt auf Hausgemachtes._MG_2472 neu_MG_2468 neuNachdem wir rundum informiert wurden, ging es an die Arbeit: Mit Schürzen und Kochjacken ausgestattet durften wir an verschiedenen Stationen die Vapiano-Gerichte gemeinsam mit den Vapianisti nachkochen. Zuerst: Basilikum-Pesto. Wenn es abends mal schnell gehen muss, ist Pasta mit der leckeren grünen Soße genau das Richtige. Vor allem, wenn es so lecker ist wie das Pesto, das wir an diesem Tag zubereitet haben. Verblüffend, dass so wenige frische Zutaten völlig ausreichend sind, um ein tolles Essen zuzubereiten: ein wenig Öl, Knoblauch, Basilikum … alles zusammen pürieren, und schon hat man ein tolles Gericht gezaubert! Besonders interessant war für mich der Tipp von Koch Marc, der erklärte, dass Basilikum nicht zu lange püriert werden darf – sonst wird es nämlich bitter.4 _MG_2480 neuNach dem ersten (Geschmacks-)Erlebnis ging es für uns weiter mit dem Kochen verschiedener Nudelgerichte: Vor allem hat mir die Zubereitung der Pasta Salvia gefallen. Mit Hilfe der Köche war es ganz einfach: Auch hier reichen ein paar Zutaten aus, die man kurz im Wok andünstet. Dann nur noch Feta darüber streuen und diesen leicht anschmelzen lassen. Der frische Geschmack von Salbei kombiniert mit den fruchtigen Tomaten und würzigem Feta hat mich vollends überzeugt._MG_2484 neu5 _MG_2492 neu1Zum Schluss wartete die Königsdisziplin auf uns – das Pizzabacken. Als passionierter Hobbypizzabäcker habe ich mich auf diese Aufgabe sehr gefreut. Vapianisti Rosario zeigte mir und Krissi die wichtigen Kniffe, damit alles gelingt. Es geht beim richtigen Kneten des Teiges los – immer schön aus der Mitte nach außen drücken und nicht mit einem Nudelholz arbeiten. Großen Spaß bereitete mir das anschließende Werfen des Teiges, wobei natürlich reichlich Übung nötig ist, um es so zu beherrschen wie die Profis. Wenn man dieses Kunststück in der eigenen Küche versucht, kann das schon mal zu unschönen Verschmutzungen führen … Deswegen habe ich die Gelegenheit zum Ausprobieren hier, wo genug Platz vorhanden ist, natürlich gern genutzt. Es zuhause noch einmal zu versuchen, traue ich mir allerdings noch nicht so recht zu …

_MG_2524_16 _MG_2532 neuNachdem der Teig ausreichend bearbeitet wurde, konnte die Tomatensauce und der Käse darauf verteilt werden. Dann durfte ich mein Werk mit einer großen Pizza-Schaufel in den Pizzaofen befördern. Danach habe ich nach Rosarios Anleitung in einer Rührschüssel die Bruschetta-Masse zubereitet, während der Geruch der Pizza im Ofen die Vorfreude auf das anschließende Probieren immer weiter steigerte. Nach einigen Minuten war es dann so weit: Ofen auf, Pizza raus, Bruschetta-Masse darauf, noch einige Stücke Grana Padano – fertig!_MG_2541_17Es folgte der krönende Abschluss: Die selbstgekochten Gerichte durften probiert werden – lecker! Vor allem die Pizza Bruschetta hat es mir angetan. Vielleicht werde ich es dafür bei unserem nächsten Ausflug ins Vapiano sogar wagen, auf meine heißgeliebte Pizza Pesto con Spinaci zu verzichten …8_MG_2524 neu _MG_2572_1

Fotos: Kerstin Kristahl

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Vapiano
Kaistraße 51
Kiel
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