moby.cards: Digitale Botschaften aus Kiel

Mit moby.cards kannst du überall auf der Welt eine digitale Nachricht erstellen und in Form eines QR-Code-Stickers auf eine Postkarte oder ein anderes Objekt deiner Wahl kleben. Die tolle Idee einer multimedialen Botschaft stammt aus Kiel und ist sogar im Alltag super hilfreich!

Während ich früher noch fleißig Postkarten aus dem Urlaub an Freunde und Familie schrieb, verschicke ich heute meist nur Urlaubsgrüße per Whatsapp. Eigentlich schade. Denn freuen wir uns nicht alle über eine hübsche Postkarte, die wir uns an die Pinnwand hängen können? Umso genialer finde ich die Idee, eine Karte um digitale Inhalte zu erweitern. Genau das geht mit moby.cards!

 

 

Was ist moby.cards?

Dahinter steckt ein Unternehmen aus Kiel, das eine ziemlich coole Idee entwickelt hat. QR-Codes kennst du sicherlich und hast vielleicht schon mal welche mit deinem Handy gescannt. Dazu brauchst du entweder einen beliebigen QR-Code-Scanner, den man sich ganz einfach im App-Store herunterlädt. Oder du gibst die Kurz-URL, die du auf dem Aufkleber findest, ohne zusätzliche App in deinen Browser ein. Geht beides! Ich zeige die anhand einer Postkarte mal, wie das genau funktioniert.

 

 

Urlaubsgrüße um digitale Inhalte erweitern

Du schreibst zum Beispiele eine Urlaubskarte für deine Freunde oder Familie. Die bietet leider nicht viel Platz und vermittelt keinen weiteren Eindrücke als den Text und das Motiv auf der Vorderseite. Dabei wäre es doch schön, wenn du Impressionen per Post verschicken könntest.

 

 

Das lässt sich ändern! Du nimmst einen moby.cards-Aufkleber, die gibt es beispielsweise in 3er Sets oder als Sticker-Bogen zu kaufen, und klebst ihn auf deine Karte.

 

 

Dann scannst du den QR-Code oder gibst die angegebene Kurz-URL in deinen Browser ein und es öffnet sich deine persönliche moby.card.

 

 

Nun hast du die Möglichkeit, Inhalte hinzuzufügen. Das können Bilder aus deinem Urlaubsort, Videobotschaften, Audios, Texte oder Dateien sein. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Dazu drückst du oben auf den Button „Element hinzufügen“. Nachdem du mit dem Bearbeiten fertig bist, drückst du auf speichern. Das Element wird dann auf deiner moby.card gespeichert. Nach dem Speichern kannst du das Element noch jederzeit bearbeiten, verschieben oder löschen.

 

 

In meinem Beispiel habe ich schöne Bilder aus Kiel ausgewählt. So bekommt der Adressat viele bunte Eindrücke aus meiner Heimatstadt. Beim Erstellen der ersten moby.card wirst du aufgefordert, ein Benutzerkonto mit deiner E-Mail-Adresse und einem von dir gewählten Passwort zu erstellen.

Dieses hat mehrere Gründe: Zunächst gibt es dir die Möglichkeit den Bearbeitungsmodus vor Fremden zu schützen. Weiter kannst du in deinem Profil später alle von dir erstellten Karten einsehen, nachträglich bearbeiten oder sogar wenn nötig löschen.

Eine ausführliche Anleitung findest du hier.

 

 

Wenn deine Freunde die Postkarte erhalten, können sie den QR-Code ebenfalls scannen oder die URL in ihrem Browser eingeben und die hinterlegten Inhalte anschauen. So oft sie wollen und auch noch Monate oder Jahre später, denn die Urlaubserinnerungen sind fest mit der Postkarte verbunden. Es lassen sich natürlich Grußkarten aller Art um digitale Inhalte erweitern.

 

 

Notizen, Tagebucheinträge und Mitschriften mit Informationen versehen

Wenn ich noch studieren würde, dann wären die moby.cards definitiv immer in meinem Hefter dabei. Denn du kannst damit deine Mitschriften während der Vorlesung um weitere Stichworte, Bilder oder anderen Infos ergänzen. Kannst spontane Ideen oder Merksätze auf deinen Lernzetteln festhalten. Dafür eignen sich am besten die größeren Stickerbögen.

 

 

Ich studiere zwar nicht mehr, habe aber trotzdem immer einen Notizblock dabei, wenn ich Termine habe und mich mit den Menschen hinter den zauberhaften Adressen des Nordens unterhalte. Dabei ist es total praktisch für mich, meine Notizen mit weiteren Eindrücke zu verbinden. Das Interview als Audiodatei hinzuzufügen oder die Stimmung mit einem Video festzuhalten.

 

Weitere Anwendungsideen

Stell dir mal vor, du verschickst eine Einladungs- oder Dankeskarte zu deiner Hochzeit. Mit moby.cards kannst du noch eine persönliche Videobotschaft mitschicken oder ein Video von deinem Hochzeitstanz. Das Fotoalbum deiner Hochzeit sogar mit bewegten Bildern, die die Stimmung deines großen Tages erneut wachrufen, immer griffbereit ergänzen. Die Sticker lassen sich sogar nach deinen individuellen Wünschen gestalten.

Spannend finde ich, dass mittlerweile auch zunehmend Firmen mit moby.cards aus Kiel arbeiten. Mit den QR-Codes lassen sich beispielsweise Informationen an Geräten und Produkten aus dem Handwerk dokumentieren. Aber auch Gutscheine und Geschenke aus dem Einzelhandel können mit dem Aufkleber persönlicher gestaltet werden. Weitere Infos dazu findest du hier.

 

 

Wusstest du, dass auf der Förde-Fräulein-Postkarte eine moby.card zu finden ist? Probiere es einfach mal aus und scanne den QR-Code, wenn du vor einem PC-Bildschirm sitzt! 🙂 Du kannst dort sogar eigene Inhalte hinzufügen! Die Postkarte liegt übrigens in vielen Kieler Geschäften aus.

 

Wo gibt es moby.cards?

In Kiel bekommst du die 3er und 7er Sets bei Höhenflug in der Holtenauer Straße 35 und bei Buchhandlung Almut Schmidt in Friedrichsort. Online gibt es die Stickerbögen bei Amazon oder direkt über moby.cards.

 

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, die moby.cards einzusetzen. Eine wirklich klasse Idee aus Schleswig-Holstein, die hoffentlich auf vielen Postkarten durch die ganze Welt zurück nach Kiel reist!

Wofür würdest du die moby.cards nutzen?

Hinterlasse eine Antwort