Banmaai: Ein Stück Bangkok in Kiel

Authentisches, thailändisches Essen mit frischen und gesunden Zutaten – dafür steht das Banmaai. Das Restaurant zeichnet sich aber auch durch das besondere Ambiente aus. Begleitet mich an diesen Ort, der uns ein Stück Bangkok nach Kiel holt.

Mit Spannung verfolgte ich den Umbau eines lange leerstehenden Restaurants in der Brunswiker Straße. Ich war sehr neugierig, was dort Neues entsteht. Im Juli wurde das Geheimnis gelüftet und das Wort Banmaai zierte den goldenen Rahmen des Ladens. Durch die große Fensterfront ließ sich bereits erkennen, dass viel Wert auf eine gemütliche Inneneinrichtung gelegt wurde. Alles zusammen wirkte so einladend, dass ich dort unbedingt vorbeischauen wollte.

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Das wohlige Licht und die beruhigenden Farben lösen beim Betreten des Banmaais direkt ein Gefühl von Entspannung aus. Ich bin umgeben von Weidenstöckern, die sowohl Wände als auch Decken schmücken und mich mit Wärme umhüllen. Kein Wunder also, dass der thailändische Name des Restaurants „Holzhaus“ bedeutet.

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Inhaber Amin und Parminder Bhinder begrüßen mich herzlich. Die beiden Brüder nehmen sich viel Zeit, um mit mir gedanklich nach Thailand zu reisen. Neun Monate hat der Umbau des Restaurants in Anspruch genommen. Die beiden erzählen mir, wie wichtig ihnen dabei das Ambiente und der Wohlfühlcharakter waren:

 

Man spürt, dass sich hier viele Gedanken gemacht wurden. Die zwei engagierten, jungen Männer sind übrigens Mitte der 90er Jahre aus Indien nach Deutschland gekommen. Mit der Gastronomie sind sie groß geworden. „Unsere Eltern führen schon seit über 15 Jahren das italienische Restaurant Primavera in der Hamburger Chaussee“, berichtet Amin, der nach einer Lehre zum Außenhandelskaufmann auch BWL studiert hat.

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Trotz indischer Wurzeln und italienischem Restaurant in der Familie kennt sich das Geschwisterpaar gut aus mit der thailändischen Küche. Ich darf mich davon selbst überzeugen und einen Blick in den offen gestalteten Kochbereich werfen. Mir fällt auf Anhieb auf, dass hier eine ausgelassene und fröhliche Stimmung herrscht. Es wird mit viel Liebe und frischen Zutaten gekocht. Ich bin ganz fasziniert davon, wie filigran das Gemüse mit einem Messer verziert wird:

 

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Amin hat sich sogar auf eine Inspirationsreise nach Thailand begeben, von der mir der 29-Jährige mit leuchtenden Augen berichtet. Spannend finde ich seine Beschreibungen des thailändischen Lebensgefühls und den Vergleich mit der deutschen Esskultur:

 

Nachdem ich nun schon den Köchen über die Schulter schauen durfte und gesehen habe, wie das frische Essen zubereitet wird, kann ich es nicht mehr erwarten: Ich muss etwas probieren! Amin bietet mir eine Auswahl der verschiedenen Vorspeisen an, so dass ich von allem etwas kosten kann. Zwischen den Weidenstöckern und den goldenen Farben begebe ich mich auf eine kulinarische Reise. Mit geschlossenen Augen könnte man fast meinen, man sei gerade in Bangkok.

 

Das Hähnchen wurde in Pandanus-Blättern frittiert und schmeckt dadurch besonders nussig, von der leckeren Marinade mal ganz abgesehen. Die kleinen Hähnchenfrikadellen haben eine leichte Schärfe, die aber nur kurz prickelt. Normalerweise habe ich immer etwas Angst vor zu scharfem Essen, aber Parminder konnte mich zuvor schon beruhigen. „Wir verwenden hier frische oder getrocknete Chilis und kein Chilipulver. Dadurch entsteht eine angenehme Schärfe, die schnell nachlässt“, erklärt mir der 27-Jährige. Mein Favorit ist die Tom Ka Suppe mit Kokosmilch. Die würde ich am liebsten selbst kochen können.

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„Unsere Gäste kaufen sogar oft unsere Pasten und versuchen die Gerichte zu Hause nachzukochen. Das ist für uns natürlich ein großes Kompliment“, sagt Amin, der auch Inhaber von OM fresh & healthy im Citti Park ist, stolz. Ich bin begeistert, dass er als auch Parminder (rechts im Bild) sich wirklich mit der thailändischen Küche auseinandergesetzt haben und wissen, wovon sie sprechen.

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Es ist Mittagszeit und fast jeder Platz im Restaurant ist belegt. Die leichte und gesunde Küche eignet sich perfekt als kleine Auszeit. So kann man seine Energien aufladen und ohne Völlegefühl wieder an die Arbeit gehen. Bei der entspannten Atmosphäre stelle ich mir aber auch einen netten Abend mit Freunden bei ein paar Cocktails wunderbar vor. Die gut sortierte Bar hat nämlich auch so einiges zu bieten, wie ich sehen konnte.

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Ich freue mich über diesen schönen Ort in unserer Fördestadt. Das frische, leckere Essen, die Gemütlichkeit und gut gelauntes Personal mit zwei sympathischen Inhabern hat mich überzeugt. Auf der Facebook-Seite vom Banmaai könnt ihr übrigens viele Gerichte aus der Karte mit interessanten Hintergrundinformationen entdecken. Da bekomme ich gleich schon wieder Appetit …

VERLOSUNG

Wir verlosen je 2 Gutscheine à 20 Euro für das Banmaai. Einfach den Facebook-Post und unsere Förde-Fräulein-Facebook-Seite liken und uns in einem Kommentar erzählen, wie euch dieser neue, multimediale Blogpost gefallen hat.

Fotos/Text: Finja Schulze

Ton- und Videoaufnahmen: Till Schauder & Finja Schulze

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Finja Schulze

Da leben, wo andere Urlaub machen? Unbedingt! Als waschechtes Küstenmädchen liebe ich die Fördestadt und kann mir keine schönere Heimat vorstellen. Ich genieße den Luxus, einfach mal einen Tag ans Meer fahren zu können, dem Meeresrauschen zu lauschen und mit Sand in den Schuhen nach Hause zu gehen. Auf Förde Fräulein möchte ich meine Liebe zu Kiel teilen und die Stadt mit all ihren Facetten zusammen mit euch immer wieder neu entdecken!